Dienstag, 28. Dezember 2010

Rente 2011 - Steuer 2011 - Krankenkasse 2011

Im Jahr 2011 stehen zahlreiche Neuerungen auf dem Plan. Wir haben für Sie die wichtigsten Veränderungen, angefangen von Steuern über Rente und Krankenkasse bis hin zu Zigarettenkonsum, Reise und Verkehr, zusammengestellt.

Steuer 2011

Personen, die von zu Hause aus arbeiten, können ab 2011 das heimische Arbeitszimmer jährlich bis zu 1250 Euro steuerlich geltend machen. Dies lohnt besonders für Lehrer, da diese gewöhnlich kein Arbeitszimmer am Arbeitsplatz bereitgestellt bekommen.
Für gleichgeschlechtliche Paare in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft ändert sich die steuerliche Regelung für Erbschaften und Schenkungen in sofern, dass diese Ehepaaren gleichgestellt werden. ...zum Artikel

Montag, 27. Dezember 2010

Zusätzliche Rente für Beamte mit Kindern

Im Unterschied zu Arbeitnehmerinnen in der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen Beamtinnen nicht 12 Monate, sondern lediglich 6 Monate Erziehungszeit für Kinder, die vor 1992 geboren sind, für die Rente anerkannt. Für Kinder ab 1992 sind Beamtinnen und gesetzlich Rentenversicherte gleichgestellt.

Beide Gruppen bekommen seither drei Jahre Kindererziehungszeiten angerechnet. Eine Neuregelung im Rentenrecht (§ 208 SGB VI) sieht für Beamte und andere Berufsgruppen, die nicht der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen, die Möglichkeit vor, Beiträge freiwillig nachzuzahlen. Sie können auf diesem Weg die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung erreichen. Damit werden ihnen auch entsprechend Kindererziehungszeiten anerkannt. ...zum Artikel

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Tesch fordert: Lehrer von 2012 an verbeamten

Henry Tesch (CDU), Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, schlug vor, Lehrer künftig ab 2012 an zu verbeamten, denn bis zu 400 Stellen müssen ab 2012 im Land mit neuen Lehrern besetzt werden. Mit einer Verbeamtung soll Mecklenburg-Vorpommern im Länderwettbewerb attraktiver werden.

Derzeit sind Lehrer im Land nur in einem Angestelltendienst tätig. Dies beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns um gut ausgebildete Lehrkräfte enorm. Begrüßt wurde der Vorschlag Teschs von Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU), der die Schaffung von attraktiveren Rahmenbedingungen für Junglehrer ebenso gutheißt.

Die Landesregierung zeigt ebenso Einsehen: „Aus Konkurrenzgründen kann es durchaus notwendig sein, junge Lehrer zu verbeamten. Das geht aber nur, wenn das Land gleichzeitig Pensionsrückstellungen für später vornimmt“.

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Montag, 20. Dezember 2010

Gebäude- und Wohnungszählung gestartet

Viele Bundesbürger, die eine Eigentumswohnung oder eine Immobilie besitzen, werden in den kommenden Tagen und Wochen Post vom jeweiligen Statistischen Landesamt bekommen. Zurzeit werden im Rahmen des Zensus Fragebögen zu Wohnverhältnissen an Eigentümer und Verwalter von Immobilien und Wohnungen verschickt.

Die Vorbefragung soll als Vorbereitung auf die Gebäude- und Wohnungszählung im Mai 2011 dienen.
Somit sollen falsche sowie veraltete Daten von Eigentümern ausgeschlossen werden. Die Anschriften von Eigentümern und Verwaltern stammen aus Recherchen des Statistischen Bundesamts, welche diese von kommunalen Grundsteuerstellen, Liegenschaftsämtern und Entsorgungsbetrieben übermittelt bekommen. Eigentümer sind für die Erhebung der Vorbefragung sowie der anschließenden Wohnraum- und Gebäudezählung auskunftspflichtig. ...zum Artikel

Sonntag, 19. Dezember 2010

Das Burnout Syndrom und Beruf

Beruflicher Stress, der nicht mehr geistig sowie körperlich bewältigt werden kann, kann sich im sogenannten Burnout Syndrom äußern, einem Zustand der geistigen und körperlichen Erschöpfung, der oftmals mit Depressionen, Aggressivität, Apathie, Depersonalisationserscheinungen, psychosomatischen Erkrankungen oder verstärktem Suchtverhalten einhergeht.
Burnout wird oftmals von den Betroffenen nicht sofort erkannt und kann sich in der Anfangsphase unter anderem wie folgt äußern:

- Erhöhtes Engagement
- Beruf steht im Vordergrund
- persönliche Bedürfnisse werden ignoriert
- Ununterbrochene Arbeit ohne Pausen
- Schlafstörungen
- Depressionen
- Schwindel
- Chronische Müdigkeit und Erschöpfungszustände

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Dienstag, 14. Dezember 2010

Gerichtsurteil Zeitarbeit

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschied aufgrund einer Klage der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dem Land Berlin zu Gunsten tausender Zeitarbeiter der „Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen“, die bis dahin gegoltenen Tarifverträge der zusammengeschlossenen Arbeitnehmerorganisationen als „nicht tariffähig“ einzustufen.

Grund für das Urteil ist die Tatsache, dass der Zusammenschluss der Arbeitnehmerorganisationen keine Gewerkschaft repräsentiere und demnach keine Entgelte mit Zeitarbeitsfirmen aushandeln hätte dürfen. ...zum Artikel

Tarifrunde Länder 2011

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di offenbarte ihre Forderungen, die sie in der ersten Tarifrunde am 04. Februar in Berlin für die rund 585.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder durchsetzen möchte. Von den Forderungen ausgeschlossen sind die Bundesländer Hessen und Berlin. Dies beschloss die Bundestarifkommission in Berlin.

Zu den Forderungen für die Mehrheit der Bundesländer gehört neben einem Sockelbetrag von 50 Euro zuzüglich drei Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten auch eine Garantie der Übernahme für Auszubildende.
Ver.di Vorsitzender Frank Bsirske begründete die Forderung des Sockelbetrages mit dem stetigen Wachstum der Kosten in der Energie- und Gesundheitsbranche sowie in der Lebenserhaltung.
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